Stadtplanungs- und Bauordnungsamt

Radverkehrsprojekte

Radschnellweg Ruhr (RS1)

Radschnellweg Ruhr RS1

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Der Radschnellweg Ruhr (RS1) ist das Rückgrat für das regionale Radverkehrsnetz im Ruhrgebiet und damit zentraler Baustein für eine zukunftsorientierte und klimafreundliche Mobilitätsstrategie. Gerade mit der geplanten Alltagsnutzung in der Metropolregion Ruhr mit einer Gesamtlänge von ca. 100km von West nach Ost entsteht eine attraktive Alternative zum motorisierten Verkehr und damit eine Entlastung der vielbefahrenden Verkehrsachsen A40/B1 sowie der Schienenstrecke Duisburg-Hamm.

Etwa 24 Kilometer dieses zukunftsweisenden Infrastrukturprojektes werden durch das Dortmunder Stadtgebiet führen. Im Zuge dessen werden voraussichtlich bis zu 17 Brückenbauwerke geplant und gebaut.

Auf dieser Seite finden Sie weitere Informationen und Kontaktdaten zum RS1 auf Dortmunder Stadtgebiet.

Planung für den nächsten Bauabschnitt des RS1: Sonnenstraße von Arneckestraße bis Chemnitzer Straße

Das erste Teilstück des Radschnellwegs Ruhr wurde auf Dortmunder Stadtgebiet Ende 2021 eingeweiht. Der RS1 beginnt als Fahrradstraße am südlichen Ende der Großen Heimstraße, führt entlang der Sonnenstraße bis zum Einmündungsbereich der Arneckestraße. Dort schließt sich der nächste Bauabschnitt an: von der Arneckestraße bis zur Chemnitzer Straße. Ein Planungsleitfaden des Landes NRW für Radschnellverbindungen macht Vorgaben für die Planung und den Bau des RS1. Werden diese Vorgaben bzgl. Mindestbreiten und Standards eingehalten, bedeutet das für die Sonnenstraße: Es gibt mehr Fläche für den Fuß- und Radverkehr und es kann nicht mehr am südlichen Straßenrand geparkt werden. Das Parken und Halten auf der Fahrbahn wird nicht mehr zulässig sein, auch nicht für Lieferdienste.

Der Alleencharakter der Sonnenstraße mit alten, schützenswerten Bäumen bleibt erhalten, denn die Bäume gestalten den städtischen Straßenraum, bieten Lebensraum für Fauna und Flora, kühlen ihre Umgebung, spenden Schatten und speichern CO2. Baumgutachten sollen Aufschluss geben, wie vital die Bäume sind, wie sie während der Bauzeit geschützt werden können und wie hoch der Platzbedarf für das Wurzelwerk sein wird.

Da das Ziel ist, eine Befahrbarkeit des RS1 durch das Dortmunder Stadtgebiet bis 2030 umzusetzen, wird zunächst auf das geplante Brückenbauwerk zur Querung der Hohen Straße verzichtet. Um dennoch eine sichere und zügige Querung für den Fuß- und Radverkehr zu ermöglichen, wird die Kreuzung zukünftig mit der Einrichtung einer neuen Lichtsignalanlage (Ampel) gesteuert. Zudem wird so eine bessere Anbindung an das niederrangige Radnetz der Stadt geschaffen. Langfristig soll jedoch auch weiterhin ein Brückenbauwerk eine konfliktfreie und schnelle Querung der Hohen Straße für den Radverkehr ermöglichen.

Häufig gestellte Fragen

Kontakt

Kontaktaufnahme via Mail: rs1@stadtdo.de.

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