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Großer Ansturm auf Lastenradförderprogramm des Umweltamts

Das Lastenradförderprogramm des Umweltamtes der Stadt Dortmund ist mit einem beeindruckenden Andrang gestartet. Bereits nach nur fünf Tagen war der Fördertopf komplett aufgebraucht. Die hohe Nachfrage zeigt deutlich, wie beliebt Lastenräder sind und dass tatsächlich ein Bedarf besteht.

Mann fährt mit einem Lastenfahrrad, in dem ein Kind sitzt. Daneben fährt auf einem Fahrrad ein größeres Kind.
Mann fährt mit einem Lastenfahrrad, in dem ein Kind sitzt. Daneben fährt auf einem Fahrrad ein größeres Kind.
Bild: Adobe Stock / pikselstock

Lastenradförderprogramm der Stadt ein voller Erfolg

Das Lastenförderprogramm des Umweltamtes der Stadt Dortmund, das erst am 30. Juni 2023 angelaufen ist, hat einen enormen Andrang erfahren. Schon nach fünf Tagen war der Fördertopf vollends ausgeschöpft. "Wir haben einen echten Run erlebt. Das enorme Interesse zeigt, wie sehr Lastenräder im Trend liegen und das wir auf einen tatsächlichen Bedarf treffen", sagt Pia Rathke, die das Förderprogramm im Umweltamt betreut.

100.000 Euro wurde an Fördergeld für das Lastenradförderprogramm zur Verfügung gestellt, um bis zu 45 % der als förderfähig anerkannten Kosten bei der Anschaffung eines Lastenfahrrads zu fördern. Transferleistungsempfangende konnten sogar bis zu 75 % beantragen. Antragsberechtigte waren Privatpersonen mit Erstwohnsitz in Dortmund. Für die Fördersumme konnten insgesamt 57 neue Lastenräder mitfinanziert werden.

Finanziert wurde das Förderprogramm über die sogenannte Billigkeitsrichtlinie des Landes NRW, ein Sofortprogramm noch aus der Coronazeit zugunsten des Klimaschutzes. Hinzu kamen 8.000 Euro aus nicht verbrauchten Ansätzen der "Umsteigern"-Kampagne des Dortmunder Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes.

Umweltamt plant Fortführung des erfolgreichen Lastenradförderprogramms

Das Umweltamt würde das Programm gerne weiterführen, gerade weil es so gut angenommen wurde und den Bedarf aufzeigt. Allerdings müssen dafür zunächst neue Mittel akquiriert und mobilisiert werden. Bis dahin bittet das Umweltamt alle Interessierten, keine weiteren Anträge einzureichen.

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