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Zeitreise durch die Stadtgeschichte: Tag des offenen Denkmals 2024

Die Broschüre für den Tag des offenen Denkmals 2024 am 7. und 8. September ist da. Sie bietet umfangreiche Informationen rund um das Event. Das über 100-seitige Heft in digitaler und gedruckter Version lässt die Vorfreude auf das bundesweit stattfindende Großereignis wachsen.

Bild: Stadt Dortmund / Thimo Mallon
Blick auf den Eingangsbereich an der Ruhralle im Westfalenpark Dortmund
Der Florian im Westfalenpark ist eines der Wahr-Zeichen zum Tag des offenen Denkmals
Bild: Stadt Dortmund / Thimo Mallon

Dieses Jahr steht der Tag bundesweit unter dem Motto „Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte“. Erneut beteiligen sich in Dortmund wieder zahlreiche Vereine, Initiativen, Gemeinden und ehrenamtlich Aktive an der Ausrichtung des Events.

Schwerpunktthema: Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte

Denkmäler müssen laut NRW-Denkmalgesetz weder groß noch auffallend sein, sondern müssen für etwas „stehen“, müssen ein „wahres“ – also ein authentisches, wahrhaftiges – Zeugnis der Orts-, Stadt-, Regional- oder Landesgeschichte sein. Einige der Dortmunder Denkmäler veranschaulichen dank ihres hohen Alters, wie beständig und nachhaltig eine traditionelle Bauweise ist. Andere zeichnen die Impulse nach, die von der vielerorts anzutreffenden Industrie auf andere Bauaufgaben sowie von der Baukunst auf die Industriearchitektur ausgingen.

Stadtarchäologe Ingmar Luther hält einen Stadtmauerstein in den Händen
Ingmar Luther, Leiter der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Dortmund
Bild: Stadt Dortmund / Niklas Kähler

Denkmaleigentümer und -betreuer*innen vor Ort haben sich wieder wirklich viel einfallen lassen, um die Menschen aus Dortmund und Umgebung über gebaute Wahrzeichen und Zeitzeugen zu informieren.

Vielfältiges Programm in Dortmund

„Alle, die sich für die Dortmunder Geschichte und den oft jahrhundertealten Zeitzeugen interessieren, sollten sich die Programmbroschüre besorgen bzw. von der städtischen Website herunterladen. Sie sind am ersten Septemberwochenende herzlich zur Teilnahme eingeladen“, sagt Ingmar Luther, Leiter der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Dortmund. „Es werden Rund- und Spaziergänge, Erkundungen, Konzerte, Vorträge, (Vor-) Führungen, Familienrallyes und vieles mehr gebührenfrei angeboten.“

Wer am 7. und 8. September auf Nummer sicher gehen möchte, kein Highlight zu verpassen, sollte vorab die Veranstaltungsbroschüre durchblättern. Darin finden sich alle Programm- und Treffpunkte samt Beschreibungen und einer Übersichtskarte. Für einige Führungen ist eine Anmeldung erforderlich. Dies ist ab ab Montag, 26. August, möglich.

Wo gibt es die Broschüre?

Die Programmbroschüre zum Tag des offenen Denkmals 2024 liegt an vielen Stellen im Stadtgebiet aus. Zum Beispiel im Rathaus, in der Tourist-Information in der Kampstraße, in den Bezirksverwaltungsstellen, in den DSW21-KundenCentern, in Bibliotheken, im Stadtarchiv, im Museum für Kunst und Kulturgeschichte. Sie können sie auch unter dortmund.de/denkmaltag als Datei einsehen und herunterladen.

Geschichten zu den Dortmunder Denkmälern

Fünf Textbeiträge in der Broschüre laden ein zu einer vom Tag selbst unabhängigen Reise mit dem Motto „Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte“:

  • „Femlinde und Florian, Adlerturm und U-Turm – Dortmunder Wahrzeichen im Wandel“ von Dr. Thomas Parent, ehemaliger stellvertretender Leiter des LWL-Museums Zeche Zollern:
  • „An den Wolken kratzen – Dortmunds erste Hochhäuser als Meilensteine auf dem Weg zur Großstadtwerdung“ von Dr. Ute Reuschenberg, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur der TU Dortmund:
  • „Landmarken – analog und digital. Fördergerüste und Löschtürme“ von Dr. Marita Pfeiffer, frühere Leiterin des Bereichs „Geschichtskultur, Kommunikation und Kulturelle Nutzung“ der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
  • „Wahr-Zeichen und Mahnung: die Gedenkstätte in der Bittermark“ von Bruno Wittke, Kunsthistoriker und freier Mitarbeiter der Unteren Denkmalbehörde Dortmund
  • „Kirchtürme: Wahr-Zeichen, Zeitzeugen der Geschichte und Gemeingüter“ von Prof. Dr. Barbara Welzel, Lehrstuhl für Kunstgeschichte und Kulturelle Bildung am Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft der TU Dortmund

Tag des offenen Denkmals

Schlagwörter

Kinder, Jugendliche & Familie Dortmund historisch Bildung Tag des offenen Denkmals

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